Impressionen unseres Ikigai-Seminars auf der Fraueninsel

Wenn der Nebel sich lichtet…

Du möchtest dein Ikigai ins Leben bringen und dich von uns begleiten lassen? Dann nehmen wir dich gerne mit – bei einem Ausflug auf die Fraueninsel, wo im September unser letztes Seminar stattfand. Hier erfährst du, wie wir arbeiten und was dich bei unserem Seminar erwartet.   

Bereits um 8:00 Uhr morgens warten wir am Anlegesteg von Gstadt auf die Fähre, die uns zur Fraueninsel im Chiemsee bringen soll. Dichter Nebel umhüllt uns – es ist eine richtige Suppe. Weder der See, noch die Berge, noch die Insel sind zu sehen. Am Sonntagmorgen ist die Fähre außerdem so gut wie leer, es ist, also ob wir ein Geisterschiff betreten! Die Fähre legt ab, und wir fahren geradewegs hinein in die weiße Wand. 

Doch bereits nach zehn Minuten taucht plötzlich mitten im Nebel ein Lichtschein auf – direkt vor uns ragt der beleuchtete Hauptsteg der Fraueninsel aus dem Nebelmeer! Diese Stimmung ist wirklich außerordentlich, sie hat etwas unwirklich – Schönes. Uns ist sofort klar: Diese Bilder haben Symbolcharakter. Denn unseren Teilnehmern, die sich heute ebenfalls auf den Weg zur Insel machen, geht es vermutlich genauso – für die meisten dürfte das Ikigai noch im dichten Nebel verborgen sein…

Deine Lebensaufgabe findest du nicht im Kopf, dazu braucht es die Auseinandersetzung mit dir selbst und deinen unbewussten Anteilen, zu denen der Verstand keinen Zugang hat. Wir arbeiten daher nicht nur kognitiv, sondern auch mit Methoden, die unbewusste Aspekte – also das, was quasi im „Nebel“ liegt – sichtbar machen.
Ikigai Fragen

Am ersten Tag setzen wir uns jedoch zunächst intensiv mit den kognitiven Aspekten auseinander. Jeder Teilnehmer hat bereits einige Wochen vor Seminarbeginn umfangreiche Coachingunterlagen von uns bekommen. Darin enthalten sind vertiefende Fragen zu allen vier Ikigai-Aspekten:

  • Was kannst du?
  • Was liebst du?
  • Was braucht deine Welt?
  • Womit erschaffst du ein Einkommen?

Verschiedene Perspektiven sind hier natürlich sehr hilfreich – insofern erweitern zwei online Tools die Sicht auf diese Fragen.
Da deine Lebenswerte gute Hinweisgeber auf dem Weg zum Ikigai sind, stellen wir unsere Online-Werteanalyse zur Verfügung, die deine wichtigsten Werte ermittelt. Ergänzt wird deine Sicht auf deine Talente auch durch das Online-Tool „Strengthsfinder 2.0“ von Gallup, da es dir Auskunft gibt über die fünf wichtigsten Stärken in deinem Leben.

Jetzt geht es los: Jeder Seminarteilnehmer bekommt sein eigenes Ikigai-Plakat. Darauf werden die Ergebnisse aus den Coachingunterlagen übertragen. In unserem großen Seminarraum im Dachgeschoss des Klosters ist ausreichend Platz zum Aufstellen und Ausfüllen. Die Übersicht im DIN A 1 – Format sorgt bereits für eine erste Klarheit. Der gegenseitige Austausch und das Vorstellen der Themen trägt dazu bei, dass sich sehr schnell eine konstruktive Gruppenatmosphäre entwickelt.

Am Ende von Tag 1 bleiben natürlich noch viele Fragezeichen. Deshalb nähern wir uns zu Beginn des zweiten Tages jenen Aspekten, die im Unbewussten schlummern und die nun an die Oberfläche kommen möchten. In einer geführten Meditation kommen wir der Lebensvision ein Stück näher und holen diese jetzt schon ins Leben, damit sie wirken und sich entfalten kann. Am zweiten Tag beschäftigen wir uns auch ausführlich damit, was die eigene Biographie – und speziell die Rolle der Eltern – über die wahre Aufgabe verraten. Das sorgt für einige AHA-Effekte bei den Teilnehmern!

Da Ikigai ein japanisches Modell ist, geben wir dir natürlich auch jede Menge Input zu fernöstlichen Denkweisen, die sich am Taoismus und Zen-Buddhismus orientieren.

Eine weitere wertvolle Hilfe stellen die universellen, hermetischen Gesetze dar – sieben Prinzipien, die erklären, wie unsere Welt funktioniert und wie wir diese für ein Leben in Harmonie nutzen können. Wir möchten eine Brücke schlagen zwischen östlicher und westlicher Weisheit. Deshalb verwenden wir als weitere Methode das Enneagramm. Dieses uralte Transformationsmodell hilft dabei, sich selbst und andere besser zu verstehen. In den neun „Gesichtern der Seele“ des Enneagramms erkennen unsere Teilnehmer nicht nur die Hauptkonflikte ihres Lebens, sondern erhalten konkrete Hinweise zu ihrem Ikigai und welches „Tor“ zunächst durchschritten werden muss, um dieses auch wirklich leben zu können. An diesem Abend gibt es viel „Lesefutter“ – zu allen Enneagramm-Persönlichkeiten haben wir umfangreiche Unterlagen zusammengestellt.  

Am dritten Tag ist dann die Zeit zum Klären und Auflösen wichtiger Lebensthemen und Blockaden gekommen. Unsere Teilnehmer setzen sich mit den größten Herausforderungen und Problemen ihres Lebens auseinander und erfahren, wie sie diese einmal anders betrachten können: Nicht als Probleme, sondern als Lernaufgaben der Seele, die sie dem eigenen Ikigai näherbringen.

In einem intensiven Einzelcoaching kann anschließend jeder ein persönlich wichtiges Thema oder eine Blockade für sich klären und energetisch auflösen. Dafür stehen wir, Jörg und Sabine, als erfahrene Coaches bereit. Da wir in sehr kleinen Gruppen mit maximal 6 Teilnehmern arbeiten, kann jeder eine ganze Stunde mit einem Coach und Thema seiner Wahl verbringen. 

Jeder Mensch hat diese unbewussten Blockaden und Glaubensmuster, die uns unerkannt steuern und die allzu oft verhindern, dass wir wirklich das leben, was wir leben möchten. Nach der Coaching-Einheit ist es an der Zeit, Altes und Belastendes loszulassen! Das tun wir mit einem hawaiianischen Ho’oponopono – Ritual am Chiemseestrand. Altes wird verbrannt und neue Dinge dürfen nun ins Leben kommen. Das wird natürlich gefeiert! 

Was fehlt jetzt noch? Die nächsten Schritte! Am letzten Tag geht es um die konkrete Umsetzung. Aus einer neuen Perspektive heraus kann nun jeder alle Menschen und Ereignisse würdigen, die auf dem bisherigen Weg wichtig waren. Unsere Teilnehmer haben bereits ihr Ikigai in Form eines Bildes, eines Textes oder einer Skizze als Vision vor sich liegen – nun formuliert jeder schriftlich die nächsten Schritte, die er gehen möchte, um die eigene Vision ins Leben zu bringen.

Dabei leisten die Seminarkollegen und wir als Trainer nochmals Unterstützung und geben Impulse.

Am letzten Tag hat sich der Nebel gelichtet – sowohl über dem See als auch bei unseren Teilnehmern. Jeder bekommt ein Zertifikat und unseren exklusiven „Dafür stehe ich morgens gerne auf“-Becher.

Bei klarer Sicht nehmen wir die Fähre zurück aufs Festland und freuen uns schon auf das nächste Seminar – vielleicht bist du dabei?